Das Amoralistenargument

Deutsche Zeitschrift für Philosophie 54 (2):245-260 (2006)
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Abstract

Ein Amoralist ist jemand, der nicht motiviert ist, das zu tun, was er als moralisch erforderlich erkennt, und der dennoch nicht praktisch irrational ist. Die Frage, ob und in welcher Weise es so etwas wie einen Amoralisten geben kann, wird dann relevant, wenn es darum geht zu entscheiden, welche Formen des moralischen Skeptizismus ernst zu nehmen sind. Mehr noch: Diese Frage ist von entscheidender Bedeutung für das Schicksal des metaethischen Naturalismus. Der Autor analysiert in seinem Beitrag, in welchem Sinne von einem Amoralisten gesprochen werden kann. Dabei wird deutlich, dass beträchtlicher Raum für einen moralischen Skeptizismus bleibt. Der metaethische Naturalist steht jedoch vor einem ernsthaften Problem

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