Kausalprinzip und gottesbeweis, ihre begrundung

Tijdschrift Voor Filosofie 18 (1):59-106 (1956)

Abstract

Die verschiedenen Argumente, die wir darlegten, haben gemeinsam, dass es sich bei Analyse des Irdischen zeigt, dass eine zwingende Erklärungsbedürftigkeit besteht. Einmal, dass die Dingteile sich gegenseitig Stütze sein müssten, was ein Widerspruch wäre, weil dann keines sein könnte. Im zweiten Teil war ein unmittelbarerer Bezug zu einem höchsten Bezugspunkt und Quell sichtbar. Der Schöpfer als der, der den Zusammenhang der Dinge und ihre Eignung für das Zusammenwirken schafft. Und der Schöpfer, der diesem Wirken allein die bleibende Bedeutung geben kann. Einmal also Beziehung zur Naturwissenschaft, dann mehr zum Weltzweck und Geistesleben. Und dabei ein immer tieferes Gottesbild. Schliesslich eine Beziehung zur Offenbarung. Beherrschend ist dabei der Eindruck wie alles, was uns heute bewegt, durch die Gottsuche ins rechte Licht kommt, und das Verschiedenste zu einer Einheit konvergiert. Auch die niederste Seinsstufe als notwendiges Glied im Seinsplan, wegen der Ermöglichung angeregten, fliessenden Lebens durch die Stetigkeit, die die Dingeinheit werdehafter Dinge ermöglicht. Aber auch die Bedeutung des Subjektiven. Der Objektivismus ist falsch, weil die Vernunft des Menschen über diese Welt hinausgeht. Sie hat kein Korrelat in den Dingen, weil sie eben durch ihr Darüberstehen das Nicht erkennt, das aber formell nicht da ist. Aber für Gott ist es wiederum nicht so, weil seine Vernunft nicht nachträglich konstatiert, sondern rein schöpferisch und aktiv ist. So kommt die Materie entsprechend der Neuzeit und das Subjekt ebenfalls im Sinne der Neuzeit, aber unter dem Gesichtspunkt der Vollendung in Gott zur rechten Geltung. Es ist unangemessen alle Gedanken und Einwände des Idealismus zugunsten eines allzu einfachen Rückschrittes zum Realismus unausgeschöpft zu lassen. Je tiefer der Mensch die Natur erforscht, um so tiefer muss er ja seine eigene Geistesmacht erkennen, um so tiefer auch die Stufenspannung zwischen seinem Geist und seiner Sinnlichkeit und um so tiefer wiederum aus dieser Stufenordnung und ihrem dynamischen Zusammenwirken den Schöpfergott erschliessen. Aber das kann nur geschehen, wenn er eben ein Interesse nimmt an diesen Einsichten der Notwendigkeit eines Transzendenten. Sonst wird er nur von der Fülle der Naturerkenntnis erdrückt und verwirrt und über sich selbst in dieser Fremdheit immer mehr in Verzweiflung geraten. Zu dieser Wendung zu Gott sollte diese Untersuchung des Kausalprinzips die sich immer mehr zu einer Metaphysik entfaltet hat, helfen. Wit hätten auch die traditionellen fünf Beweise bringen können, aber es schien uns, dass unser Weg die Fragen mehr ins Ganze der Philosophie stelle und systematischer sei, während die fünf Wege mehr zufällig geordnet erscheinen und mehr als Anhang zu einer Philosophie

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