“Wahr” – “gut” – “gesollt”. Eine logische untersuchung zum vergleich zweier praktischer begriffe mit dem theoretischen begriff der wahrheit

Grazer Philosophische Studien 29 (1):77-99 (1987)
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Abstract

Der epistemologische Begriff des Wahren ist mit den moralphilosophischen Begriffen des Guten und des Gesollten unter Gesichtspunkten der Logik vergleichbar. Jeder der Begriffe ist definierbar als eine zweistellige Beziehung zwischen Eigenschaften auf der einen und möglichen Welten auf der anderen Seite. Aus den Definitionen resultieren voneinander abhängige Bedingungen der Existenz des für die Welt Wahren, Guten bzw. Gesollten. Insbesondere gibt es nur dann ein synthetisches Urteil a priori, wenn auch ein strikt allgemeingültiger synthetischer Gebotssatz existiert: Der metaethische Deskriptivismus ist eine Konsequenz der Erkenntnistheorie Kants; die Klasse der Kantischen Welten ist fremd zur Klasse der Hareschen Welten.

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