Springer Berlin Heidelberg (2019)

Abstract
Therapieentscheidungen lösen in klinischen Teams häufig Unsicherheiten und Konflikte aus, insbesondere wenn es um schwerkranke Patienten geht. Fallen Entscheidungen vornehmlich situationsgeleitet, sind bestimmte Patientengruppen einem Risiko der Unter-, Über- oder Ungleichversorgung ausgesetzt. Der Metap-Leitfaden unterstützt Ärzte, Pfleger und Therapeuten daher in ihrer ethisch reflektierten Entscheidungskompetenz mit verschiedenen Orientierungs- und Entscheidungsinstrumentarien. Diese berücksichtigen eine gerechte Zuteilung der Ressourcen.
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ISBN(s) 978-3-662-58216-9   978-3-662-58217-6   3662582163   3642111270   9783662582169
DOI 10.1007/978-3-662-58217-6
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Ethikberatung in der Klinik: Ein integratives Modell für die Praxis und ihre Reflexion Stufe 4 des Eskalationsmodells

Wie bereits an verschiedenen Stellen erläutert wurde, ist METAP als Stufen- oder Eskalationsmodell konzipiert. Wenn die Stufen 1 bis 3 zu keinem Ergebnis führen oder wenn eine besondere Schwierigkeit oder Dringlichkeit besteht, ist es sinnvoll, eine unabhängige Person mit Ethikkompetenz für eine Eth... see more

Ethische Fallbesprechung – Stufe 3 des Eskalationsmodells

Die ethische Fallbesprechung ist ein explizit strukturiertes Beratungs- und Entscheidungsverfahren im interprofessionellen Team. Sie wird dann durchgeführt, wenn die Beratung des ethischen Problems mit einem Steuergruppenmitglied auf Stufe 2 keine befriedigende Klärung erreichen konnte oder wenn die... see more

Ethische Problemanalyse und Lösungsstrategien: das Eskalationsmodell von METAP

Modelle der klinisch-ethischen Entscheidungsfindung, wie etwa die Nimwegener Methode , beschränken sich meist auf konsiliarisch durchgeführte Ethikberatungen. Im klinischen Alltag müssen viele ethische Fragen vom klinischen Personal selbstständig gelöst werden, gestützt auf ihre in der jeweiligen Au... see more

Angehörige BZW. stellvertretende Personen und ihre Rolle bei der Erhebung des mutmasslichen Patientenwillens

Dieses Kapitel befasst sich u.a. mit den Fragen, wer als Angehöriger bezeichnet werden soll, welche Rolle Angehörige bei Entscheidungsprozessen einnehmen und wie mit etwaigen Konflikten verfahren werden kann.

Gemeinsames Entscheiden mit dem urteilsfähigen Patienten, der urteilsfähigen Patientin

Der urteilsfähige Patient, die urteilsfähige Patientin entscheidet selber darüber, welche Therapie für ihn, für sie angemessen ist. Dies ist der Ausdruck der Autonomiefähigkeit, also die praktische Umsetzung des ethischen Prinzips Respekt vor der Autonomie. Die informierte Zustimmung zu einer Behand... see more

Ermitteln des Patientenwillens

Im folgenden Abschnitt soll auf ausgewählte Aspekte bei der Ermittlung des direkten Patientenwillens beim urteilsfähigen Patienten eingegangen werden.

Selbstbestimmung und Gerechtigkeit – Praktische Bedeutung für den professionellen Auftrag

In diesem Kapitel sollen die Grundlagen der praktischen Umsetzung ethischer Entscheidungsfindungsprozesse erläutert werden. Wir beziehen uns dabei auf die Bedeutung von Selbstbestimmung und Gerechtigkeit für den professionellen Auftrag.

Ausgewählte Rechtliche Aspekte in Deutschland, Österreich und Luxemburg

In Deutschland ist die Patientenverfügung seit dem 1. September 2009 gesetzlich geregelt. Das „Dritte Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts“ hat im Wesentlichen die zuvor bestehende höchstrichterliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes übernommen. Eine Patientenverfügung liegt nach dem Gesetz... see more

Entscheidungspsychologische Grundlagen – Ausgewählte Denkfehler beim Entscheiden

Therapieentscheide in einer kritischen, komplexen Patientensituation sind ethisch sensibel, enthalten sie doch vielfach eine Weichenstellung, z.B. für oder gegen eine Weiterbehandlung. Diese Entscheide sind für Patienten, ihre Angehörigen, aber oft auch für das klinische Personal von großer Tragweit... see more

Medizinische Grundlagen

Die Prognose eines Patienten oder einer Patientin wird an prominenter Stelle genannt, wenn nach Gründen oder Kriterien einer Therapiebegrenzung gefragt wird . Auch bei der Entscheidung, ob ein Patient oder eine Patientin auf einer Intensivstation behandelt werden soll, spielt die Prognose eine entsc... see more

Ethische Grundlagen

Es mag ein Zeichen unserer Zeit sein, dass der Bedarf an Ethik größer denn je erscheint, aber die Möglichkeit, Ethik zu begründen, gestaltet sich so schwierig wie nie zuvor. Ethik wird nicht selten als Subjektives und Beliebiges erlebt, das nicht auf „harten Fakten“ beruht oder worüber ein Konsens m... see more

Empirische Grundlagen der über-, unter- und Ungleichversorgung

Die Zuteilung medizinischer und pflegerischer Leistungen am Krankenbett steht im Spannungsfeld zwischen Kostendruck mit dem Risiko für Benachteiligung und High-Tech-Therapie mit dem Risiko für Überversorgung. Benachteiligung wie auch Überversorgung werfen ethische Fragen auf.

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Klinische Ethik.Dipl Theol Friedrich Ley - 2005 - Ethik in der Medizin 17 (4):298-309.

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