Mons aureus. Transformationen einer philosophischen Metapher

Archiv für Begriffsgeschichte 60:85-120 (2020)
  Copy   BIBTEX

Abstract

Das Bild des »goldenen Berges« geht zurück auf geographische Angaben und Beschreibungen, die in der Antike als glaubwürdig angesehen wurden. In der Literatur illustriert die Metapher das Bedeutungsspektrum von Reichtum, Wohlergehen, Überfluss und Glück, spricht aber auch Warnungen aus. Dagegen werden in den philoso-phischen Interpretationen vor allem Konstitutionsprobleme des Fiktiven, auch der entia rationis, thematisiert. Die Metapher exemplifiziert Objekte, die logisch möglich sind, aber nicht wirk-lich existieren. In der Philosophiege-schichte – bis in die aktuellen Analysen der non-existent objects hinein – wurde das Bild des »goldenen Berges« daher stets mit der Frage verbunden, welche Instanzen wir als »wirklich«, »möglich« oder »unmöglich« rechtfertigen kön-nen. Als Beispiel spiegelt die Metapher die Transformationen, in denen sich das Wirklichkeitsverständnis der philoso-phischen Tradition wie in einem Prisma gebrochen hat.

Links

PhilArchive



    Upload a copy of this work     Papers currently archived: 76,442

External links

Setup an account with your affiliations in order to access resources via your University's proxy server

Through your library

Similar books and articles

Metapher.Christof Rapp - 2011 - In Christof Rapp & Klaus Corcilius (eds.), Aristoteles-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung. Metzler. pp. 312-315.

Analytics

Added to PP
2022-03-24

Downloads
1 (#1,501,648)

6 months
1 (#454,876)

Historical graph of downloads

Sorry, there are not enough data points to plot this chart.
How can I increase my downloads?

Citations of this work

No citations found.

Add more citations

References found in this work

No references found.

Add more references